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Ü b e r m i c h
Meinen Eltern muss ich danken, dass sie den Mut aufbrachten, mich auf dieser Welt zu belassen und mich seit frühester Kindheit in verantwortungsbewusste ärztliche Hände zu geben. Eingeschult wurde ich am 01.09.1969 im Krankenhaus in Wermsdorf. Danke Mutti und Vati !!!! Seit der Geburt so gegen 8 Uhr gehöre ich schon zum optimalen Durchschnitt der Menschheit mit Behinderung. Sauerstoffmangel während der Geburt sorgte zwar für hektisches Treiben, aber trotzdem bin ich etwas ganz Besonderes geworden. Nun muss ich die normale Menschheit hinnehmen wie Sie ist. Die damalige Kinderärztin war lange Zeit der Meinung, dass ich nur ein Spätentwickler sei, schließlich wuchs mein Bart erst mit 4. Und was macht man mit solchen Kindern, man schickt sie zweimal wöchentlich zur Gruppengymnastik in die Physiotherapie. Wenigsten lernte ich dort ein paar weibliche Wesen der anderen Welt kennen. Vorweg genommen- es entwickelte sich nichts langfristiges. Um herauszufinden, welches Lerntempo vorhanden war (vermutet wurden 25 IQ in der Stunde), wurden die ersten zwei Schuljahre jeweils um ein halbes Jahr verlängert. Mit dem Abschluss der vierten Klasse endete ein vom Erfolg gezeichneter Aufenthalt in Wermsdorf nach nur sieben Jahren. Zu Beginn der fünften Klasse wechselte ich 1974 in die Körperbehindertenschule nach Börnicke im ehemaligen Bezirk Frankfurt/Oder. 1980 beendete ich mit dem Abschluss der 10. Klasse die Polytechnische Oberschule. Für den Abschluss bis nur zur 9.Klasse war ich zu blöd mich zu blöd anzustellen. Im Juli 1986 bezog ich in Freiberg eine Einraumwohnung ( da bleibt weniger Platz zum hinfallen), die nicht behindertengerecht ausgestattet war und ist. Diese Wohnung anzunehmen, bedeutete für mich die sofortige Selbstständigkeit, das vollständige Ablösen von meiner Mutter in allen Bereichen des Lebens. Dinge, die mir bis dahin abgenommen wurden, mussten jetzt selbst erledigt werden. Um Hilfe in Anspruch zu nehmen, war es nötig, Kontakte zu fremden Menschen aufzubauen. Das war die Chance, schon geknüpfte Kontakte zur "Jungen Gemeinde" noch stärker zu vertiefen. Dadurch entstand eine aktive Beteiligung im bestehenden Mitarbeiterkreis der "Jungen Gemeinde". Relativ schnell wich Voreingenommenheit, gegenseitiger Akzeptanz und einem respektvollen Umgehen miteinander. Dagegen konnte ich dann auch nichts mehr tun ... Irgendwann nahm mich mein PC immer mehr gefangen und so begann ich damit das ein oder andere Programm zu testen und zu lernen. Inzwischen bin ich soweit gekommen, das ich die eine oder andere Webseite erstellt habe und dazu auch andere nötigen konnte. Referenzen
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